Albanische DNA - Eine Gemeinschaft, die im Herzen der Schweiz Albanisch spricht
Uster, 03 Maj 2026
In einer Zeit, in der Identität oft durch Distanz und den Alltag im Ausland herausgefordert wird, wurde in Uster in der Schweiz eine klare Antwort gegeben: Die Albaner vergessen ihre Herkunft nicht – sie leben sie. Die kulturelle und künstlerische Veranstaltung „Albanische DNA“ brachte Hunderte von Landsleuten zusammen – an einem Abend, der weit mehr als nur ein Event war, nämlich ein lebendiger Ausdruck von Einheit, Sprache und nationalem Geist. Die Idee entstand zunächst aus einem engen Kreis engagierter Freunde und Aktivisten, darunter Lulzim Kadriu, Vertreter der Albanischen Schule in der Schweiz, die Vereine „Atdheu“ und „Bashkimi“ sowie Kushtrim Sylejmani, Nderim Ibrahimi, Shpend Limoni, Emiljano Hoxha, Emrullah Sallahu und Bujar Zajmi, die ihre Kräfte bündelten, um diese Initiative Wirklichkeit werden zu lassen. Aus einer einfachen Idee entstand das Konzept „Albanische DNA“ – ein klares Symbol für das, was uns verbindet: Sprache, Geschichte und unsere gemeinsame Herkunft. Der Abend wurde mit Eleganz von Blenda Nyfeler moderiert, die es schaffte, einen natürlichen Ablauf sowie eine kontinuierliche Verbindung zum Publikum aufrechtzuerhalten.
Das künstlerische Programm sorgte für starke Emotionen. Ylljona Shala berührte das Publikum mit dem Lied „Udhët e mia“ durch ihre besondere Ausdruckskraft. Med Sadriaj verlieh dem Abend mit seinem künstlerischen Vortrag eine kulturelle und reflektierende Dimension. Arbnor und Rrezart Kuqi mit dem Stück „Was die Albaner durch ihr Blut verbindet – die Muttersprache wie eine Blume“.
Marin Mema – Der Protagonist, der dem Abend Bedeutung verlieh und die Stimme, die die Albaner vereinte
Die zentrale Figur dieser Veranstaltung war ohne Zweifel Marin Mema. Seine Einladung war kein Zufall, sondern eine wohlüberlegte Entscheidung des Organisationsrates – und erwies sich als entscheidend für den Erfolg des Events. Durch seine Erzählungen erhielt das Publikum Einblicke in reale Geschichten aus dem Feld, in Begegnungen mit Herausforderungen und Risiken sowie in sein unermüdliches Engagement, die Wahrheiten der albanischen Geschichte in Regionen aufzudecken und sichtbar zu machen, in denen sie oft verdrängt oder verschwiegen werden.
Seine Botschaft war direkt und kraftvoll: dass es keine Schande ist zu sagen, dass wir eins sind, dass es nicht verboten ist, sich als Teil einer Nation zu fühlen, und dass die Albaner trotz geografischer Trennungen ein Körper und eine Seele bleiben.
Diese Botschaft wurde mit großer Emotion und Applaus aufgenommen und machte diesen Moment zu einem der Höhepunkte des Abends. Zum Abschluss erreichte die Stimmung ihren Höhepunkt mit den traditionellen Darbietungen. Die Mädchen des Vereins „Atdheu“ brachten mit dem Tanz aus Librazhd Eleganz und Tradition auf die Bühne, während die Tänzer der Gruppe „Shqiponja“ des Vereins „Bashkimi“ mit dem Tanz „Zoga kaçake në mal“ den Saal begeisterten und den Abend in ein echtes albanisches Fest verwandelten.
Eine Organisation, die Maßstäbe gesetzt hat
Die Veranstaltung wurde durch die Anwesenheit institutioneller Vertreter und bekannter Persönlichkeiten geehrt. Unter den Anwesenden waren der Botschafter Albaniens in der Schweiz, Herr Ermal Dredha, der Leiter des Konsulats des Kosovo in Zürich, Vigan Berisha, der Sekretär der Botschaft Albaniens, Valon Gashi, sowie weitere diplomatische Vertreter.
Wie auch die Botschaft Albaniens und das Konsulat des Kosovo betonten, spielen derartige Veranstaltungen eine unersetzliche Rolle bei der Bewahrung und Förderung der albanischen Identität in der Diaspora, indem sie Brücken der Zusammenarbeit und des gegenseitigen Verständnisses innerhalb der Gemeinschaft schaffen.
benfalls nahmen zahlreiche Vereine und Organisationen an der Veranstaltung teil, darunter der Verein „Vatra“, der Verein „Parandalo“, die „Albanische Liga in der Welt“, der Verein „Gjergj Kastrioti“ sowie der Verein „Nënë Tereza“. Auch bekannte Unternehmer wie Rexhep Berisha und Anton Nikolla sowie viele weitere Freunde waren anwesend. Unter den Gästen befand sich auch Premtim Sermaxhaj von Albradio, dem einzigen albanischen Radiosender in der Schweiz – ein Beweis dafür, dass die albanische Sprache auch fern der Heimat weiterlebt und verbreitet wird.
Der Organisationsrat hat es geschafft, eine gut strukturierte, würdige Veranstaltung mit klarer Wirkung auf die Gemeinschaft zu realisieren. „Albanische DNA“ war nicht nur eine Veranstaltung. Es war eine Erinnerung: Identität geht im Ausland nicht verloren – sie wird gestärkt.
Falënderimi i takon çdo shqiptari që ishte pjesë e kësaj mbrëmjeje. Sepse pikërisht ata e bënë të mundur që “ADN – Shqiptare” të mos mbetet një ide, por të kthehet në një realitet që dëshmon se kombi jeton kudo ku ka zemra që rrahin shqip.
Und vor allem eine klare Botschaft: dass wir öfter sagen sollten, dass wir eins sind.









































































































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